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 Die SAR - Wache von Langeoog !

Der Funkraum ist 2011 an folgenden Tagen von 15 bis 16 Uhr geöffnet:
06.März.2011  /  22. Mai 2011  /  24. Juli 2011  /  21. August 2011  /  30.September.2011
Termine für Gruppen sind auf Anfrage möglich !
 
Wichtige Bindeglieder in der Alarmierungskette im Seenotfall waren die SAR-Wachen (SAR = search and rescue = suchen und retten, weltweiter Name aller Seenothelfer), die seit 2005 nicht mehr im Dienst sind.

Von hier aus wurden eigene Beobachtungen, aber auch Meldungen von außerhalb an die SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Coordination Center) weitergegeben.

Die DGzRS unterhielt zur Unterstützung der Seenotleitung Bremen für die örtliche Koordinierung folgende SAR-Wachen:
 
SAR-Wache Borkum
SAR-Wache Langeoog
SAR-Wache Neuharlingersiel
SAR-Wache Wangerooge
SAR-Wache Helgoland
SAR-Wache Cuxhaven
SAR-Wache Stade
SAR-Wache Büsum-Schleuse
SAR-Wache Eiderdamm-Schleuse
SAR-Wache Südfall
SAR-Wache Amrum
SAR-Wache Hörnum
SAR-Wache Westerland
SAR-Wache Gelting
SAR-Wache Travemünde
SAR-Wache Warnemünde
SAR-Wache Wustrow
SAR-Wache Stralsund
SAR-Wache Saßnitz

Die SAR-Wachen unterstützten örtlich die Einsätze der Seenotkreuzer (SK) und Seenotrettungsboote (SRB).
Sie waren mit Grenzwellen- und / oder UKW-Funkgeräten ausgerüstet und gaben im Bedarfsfall Nachrichten, die im Zusammenhang mit einem Notfall standen, an die Seenotleitung Bremen weiter.
 
Als vorgeschobene Nachrichtensammel- und Vermittlungsstellen handelten die SAR-Wachen im Sinne der Seenotleitung Bremen und standen in engster Verbindung zu ihr. Ziel der SAR-Wache war den Einsatz der Rettungseinheiten so einfach und wirkungsvoll wie möglich zu machen.

Aufgaben der SAR-Wache waren:
- Ausguck halten. Schiffs-, Bootsverkehr und alle Aktivitäten auf dem Wasser beobachten.

- Überwachen / Abhören von UKW Kanal 16 und Kanal 70 DSC. Falls einen Notlage zwischen anderen Funkstellen erkennbar ist, sollten auch weitere UKW-Kanäle mitgehört werden; selbstverständlich nur unter Wahrung des Fernmeldegeheimnisses und nur zum Zwecke der Rettung von Menschenleben.
 
- Weitergabe von Wahrnehmungen und Beobachtungen über einen Unfall oder drohenden Notfall an die Seenotleitung (MRCC) Bremen - so schnell wie möglich.

- Kontakt halten zu Havaristen, zur Seenotleitung (MRCC) Bremen und zu den Rettungseinheiten und anderen Beteiligten.

- Verbindungen herstellen zwischen Seenotleitung (MRCC) Bremen, dem Havaristen und den Rettungseinheiten per Funk oder gegebenenfalls über Telefon zum Beispiel bei schlechtem, gestörten oder schwachen Funkkontakt zwischen Seenotleitung und Rettungseinheit.

- Unterstützung der Seenotleitung (MRCC) Bremen und der SAR-Einheiten durch Kenntnisse über das Revier und örtliche Besonderheiten. - Dokumentation.

- Alle wichtig erscheinenden Ereignisse und Vorgänge sollten mit Zeit und Datum aufgeschrieben werden. - Verhinderung von Notfällen und Unglücken zum Beispiel durch Weitergabe von Schlechtwetter-, Nebelwarnungen oder Tidenzeiten an auslaufende Fahrzeuge.

- Hilfestellung für andere Rettungsorganisationen. - Bereithalten einer ausführlichen Telefonliste (einschließlich Anschrift, Telefaxnummer und UKW-Arbeitskanal etc.) aller Stellen und Partner, die im Notfall angesprochen oder informiert werden müssen.

DGzRS - Ortsvertretung Langeoog
Stefan Juilfs
Fon 04972 - 330
 
 
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